Das Sommerekzem
Das Problem Ekzem
Das Problem Sommerekzem kennen leider viele Besitzer von Islandpferden. Betroffen sind übrigens nicht mehr nur Importpferde, sondern auch immer öfter hier in Österreich gezogene Islandpferde. Aber auch andere Rassen wie Haflinger und Norweger oder auch das Deutsche Reitpony sind immer häufiger von Ekzemerkrankungen betroffen. Schwierig sind Abgrenzungen innerhalb der Ekzemerkrankungen zu erkennen, es handelt sich nicht immer um das gefürchtete Sommerekzem. Gerade bei den anderen Pferderassen sind es oft auch Eiweiß- oder andere Nahrungsmittelallergien, die ein ähnliches Krankheitsbild wie das Sommerkzem zeigen.
Das Sommerekzem
Das Sommerekzem ist eine Stoffwechselstörung, bei der verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Allergieauslösend sind die sogenannten “Kriebelmücken” auch “Gnitzen” (lat.: Colicuides pulicularis) genannt, sie sind aber nicht, wie zuerst angenommen, allein Ursache der Krankheit. Durch Befragung von Pferdefachzeitschriften und des IPZV bei Ekzempferdebesitzern hat sich herausgestellt, daß eigentlich auch immer eine Störung des Eiweißstoffwechsels mit dem Sommerekzem einhergeht. Konkret bedeutet dies, daß bei unkontrolliertem Weidegang oder sehr eiweißreicher Zufütterung von Kraftfutter eine extreme Verschlechterung bei der Ekzemerkrankung eintritt. Ausnahmen sind natürlich möglich. Es gibt auch immer sehr leichte Verlaufsformen, bei denen dies nicht festzustellen ist. Aber die Tierärzte und Züchter sind sich einig darüber, daß das Sommerekzem eine komplexe Erkrankung ist, und nicht wie ursprünglich angenommen auf die Stiche der Mücken allein zu reduzieren ist.
Wie zeigt sich die Krankheit ?
Es gibt ja zum Glück noch viele Isi-Besitzer, die bisher von der Krankheit verschont blieben. Die Auswirkungen der Krankheit sind nicht zu übersehen. An den Körperstellen, die von den Mücken mit Stichen übersät wurden, fängt das Pferd heftig zu scheuern an. Anfangs fällt dem Pferdebesitzer auf, das sich das Pferd in etwa so heftig scheuert, wie vielleicht beim Fellwechsel einige Zeit zuvor. In den nächsten Tagen wird das Scheuern aber immer heftiger. Meist sind Schweif und Mähne betroffen, aber auch Bauch, Kruppe, Genitalbereich, der Kopf und viele andere Stellen am Körper können betroffen sein. Sind die Haare einmal abgescheuert und die Haut bereits wundgescheuert, gerät man in eine Art Teufelskreislauf. Denn selbst wenn die wunden Hautpartien nicht mehr von den Mücken heimgesucht werden, so scheuert das Pferd immer weiter, zum einen aus Unbehagen, zum anderen weil die wundgescheuerte Haut nun ebenfalls durch die Reizung von außen weiter Juckreiz auslöst. So dehnen sich die geschädigten Hautbereiche immer weiter aus. Es ist also wichtig bei den ersten Anzeichen des Sommerekzems sofort einzugreifen, um die Krankheit so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen
Heilung ?
Eine Heilung ist bisher nicht möglich, es ist jedoch möglich, daß das Pferd durch verschiedene Therapien beschwerdefrei wird und die Krankheit äußerlich unsichtbar bleibt. Leider gibt es für die Therapie kein Patentrezept. Als erstes müssen die Mücken abgewehrt werden um eine weitere Ausdehnung auf andere Hautpartien zu verhindern. Also sollte das Pferd mit einem guten Insektenschutzmittel behandelt werden. Zwei Stunden vor und nach Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, dies ist die Hauptflugzeit der Mücke, sollte das Pferd im Stall oder Offenstall stehen. Bei einen schweren Verlauf sollte unverzüglich der Tierarzt zu Rate gezogen werden, der im schlimmsten Fall Cortison verschreiben wird, damit wunde oder evtl. sogar eiternde Hautstellen abheilen können. Bei leichteren Verläufen muß sich der Pferdebesitzer durch viele verschiedene Therapieformen hindurchwurschteln, bis er für sein Pferd die beste Lösung gefunden hat. Sehr gute Erfolge werden seit einigen Jahren mit Ekzemdecken gemacht. Die Decken sind nicht billig, dafür sind die Pferde aber in der Regel absolut beschwerdefrei und können ihr Leben wieder genießen
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Das Problem Sommerekzem kennen leider viele Besitzer von Islandpferden. Betroffen sind übrigens nicht mehr nur Importpferde, sondern auch immer öfter hier in Österreich gezogene Islandpferde. Aber auch andere Rassen wie Haflinger und Norweger oder auch das Deutsche Reitpony sind immer häufiger von Ekzemerkrankungen betroffen. Schwierig sind Abgrenzungen innerhalb der Ekzemerkrankungen zu erkennen, es handelt sich nicht immer um das gefürchtete Sommerekzem. Gerade bei den anderen Pferderassen sind es oft auch Eiweiß- oder andere Nahrungsmittelallergien, die ein ähnliches Krankheitsbild wie das Sommerkzem zeigen.
Das Sommerekzem
Das Sommerekzem ist eine Stoffwechselstörung, bei der verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Allergieauslösend sind die sogenannten “Kriebelmücken” auch “Gnitzen” (lat.: Colicuides pulicularis) genannt, sie sind aber nicht, wie zuerst angenommen, allein Ursache der Krankheit. Durch Befragung von Pferdefachzeitschriften und des IPZV bei Ekzempferdebesitzern hat sich herausgestellt, daß eigentlich auch immer eine Störung des Eiweißstoffwechsels mit dem Sommerekzem einhergeht. Konkret bedeutet dies, daß bei unkontrolliertem Weidegang oder sehr eiweißreicher Zufütterung von Kraftfutter eine extreme Verschlechterung bei der Ekzemerkrankung eintritt. Ausnahmen sind natürlich möglich. Es gibt auch immer sehr leichte Verlaufsformen, bei denen dies nicht festzustellen ist. Aber die Tierärzte und Züchter sind sich einig darüber, daß das Sommerekzem eine komplexe Erkrankung ist, und nicht wie ursprünglich angenommen auf die Stiche der Mücken allein zu reduzieren ist.
Wie zeigt sich die Krankheit ?
Es gibt ja zum Glück noch viele Isi-Besitzer, die bisher von der Krankheit verschont blieben. Die Auswirkungen der Krankheit sind nicht zu übersehen. An den Körperstellen, die von den Mücken mit Stichen übersät wurden, fängt das Pferd heftig zu scheuern an. Anfangs fällt dem Pferdebesitzer auf, das sich das Pferd in etwa so heftig scheuert, wie vielleicht beim Fellwechsel einige Zeit zuvor. In den nächsten Tagen wird das Scheuern aber immer heftiger. Meist sind Schweif und Mähne betroffen, aber auch Bauch, Kruppe, Genitalbereich, der Kopf und viele andere Stellen am Körper können betroffen sein. Sind die Haare einmal abgescheuert und die Haut bereits wundgescheuert, gerät man in eine Art Teufelskreislauf. Denn selbst wenn die wunden Hautpartien nicht mehr von den Mücken heimgesucht werden, so scheuert das Pferd immer weiter, zum einen aus Unbehagen, zum anderen weil die wundgescheuerte Haut nun ebenfalls durch die Reizung von außen weiter Juckreiz auslöst. So dehnen sich die geschädigten Hautbereiche immer weiter aus. Es ist also wichtig bei den ersten Anzeichen des Sommerekzems sofort einzugreifen, um die Krankheit so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen
Heilung ?
Eine Heilung ist bisher nicht möglich, es ist jedoch möglich, daß das Pferd durch verschiedene Therapien beschwerdefrei wird und die Krankheit äußerlich unsichtbar bleibt. Leider gibt es für die Therapie kein Patentrezept. Als erstes müssen die Mücken abgewehrt werden um eine weitere Ausdehnung auf andere Hautpartien zu verhindern. Also sollte das Pferd mit einem guten Insektenschutzmittel behandelt werden. Zwei Stunden vor und nach Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, dies ist die Hauptflugzeit der Mücke, sollte das Pferd im Stall oder Offenstall stehen. Bei einen schweren Verlauf sollte unverzüglich der Tierarzt zu Rate gezogen werden, der im schlimmsten Fall Cortison verschreiben wird, damit wunde oder evtl. sogar eiternde Hautstellen abheilen können. Bei leichteren Verläufen muß sich der Pferdebesitzer durch viele verschiedene Therapieformen hindurchwurschteln, bis er für sein Pferd die beste Lösung gefunden hat. Sehr gute Erfolge werden seit einigen Jahren mit Ekzemdecken gemacht. Die Decken sind nicht billig, dafür sind die Pferde aber in der Regel absolut beschwerdefrei und können ihr Leben wieder genießen
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sepp153 - 15. Sep, 22:32