Das Problem Ekzem
Das Problem Sommerekzem kennen leider viele Besitzer von Islandpferden. Betroffen sind übrigens nicht mehr nur Importpferde, sondern auch immer öfter hier in Österreich gezogene Islandpferde. Aber auch andere Rassen wie Haflinger und Norweger oder auch das Deutsche Reitpony sind immer häufiger von Ekzemerkrankungen betroffen. Schwierig sind Abgrenzungen innerhalb der Ekzemerkrankungen zu erkennen, es handelt sich nicht immer um das gefürchtete Sommerekzem. Gerade bei den anderen Pferderassen sind es oft auch Eiweiß- oder andere Nahrungsmittelallergien, die ein ähnliches Krankheitsbild wie das Sommerkzem zeigen.
Das Sommerekzem
Das Sommerekzem ist eine Stoffwechselstörung, bei der verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Allergieauslösend sind die sogenannten “Kriebelmücken” auch “Gnitzen” (lat.: Colicuides pulicularis) genannt, sie sind aber nicht, wie zuerst angenommen, allein Ursache der Krankheit. Durch Befragung von Pferdefachzeitschriften und des IPZV bei Ekzempferdebesitzern hat sich herausgestellt, daß eigentlich auch immer eine Störung des Eiweißstoffwechsels mit dem Sommerekzem einhergeht. Konkret bedeutet dies, daß bei unkontrolliertem Weidegang oder sehr eiweißreicher Zufütterung von Kraftfutter eine extreme Verschlechterung bei der Ekzemerkrankung eintritt. Ausnahmen sind natürlich möglich. Es gibt auch immer sehr leichte Verlaufsformen, bei denen dies nicht festzustellen ist. Aber die Tierärzte und Züchter sind sich einig darüber, daß das Sommerekzem eine komplexe Erkrankung ist, und nicht wie ursprünglich angenommen auf die Stiche der Mücken allein zu reduzieren ist.
Wie zeigt sich die Krankheit ?
Es gibt ja zum Glück noch viele Isi-Besitzer, die bisher von der Krankheit verschont blieben. Die Auswirkungen der Krankheit sind nicht zu übersehen. An den Körperstellen, die von den Mücken mit Stichen übersät wurden, fängt das Pferd heftig zu scheuern an. Anfangs fällt dem Pferdebesitzer auf, das sich das Pferd in etwa so heftig scheuert, wie vielleicht beim Fellwechsel einige Zeit zuvor. In den nächsten Tagen wird das Scheuern aber immer heftiger. Meist sind Schweif und Mähne betroffen, aber auch Bauch, Kruppe, Genitalbereich, der Kopf und viele andere Stellen am Körper können betroffen sein. Sind die Haare einmal abgescheuert und die Haut bereits wundgescheuert, gerät man in eine Art Teufelskreislauf. Denn selbst wenn die wunden Hautpartien nicht mehr von den Mücken heimgesucht werden, so scheuert das Pferd immer weiter, zum einen aus Unbehagen, zum anderen weil die wundgescheuerte Haut nun ebenfalls durch die Reizung von außen weiter Juckreiz auslöst. So dehnen sich die geschädigten Hautbereiche immer weiter aus. Es ist also wichtig bei den ersten Anzeichen des Sommerekzems sofort einzugreifen, um die Krankheit so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen
Heilung ?
Eine Heilung ist bisher nicht möglich, es ist jedoch möglich, daß das Pferd durch verschiedene Therapien beschwerdefrei wird und die Krankheit äußerlich unsichtbar bleibt. Leider gibt es für die Therapie kein Patentrezept. Als erstes müssen die Mücken abgewehrt werden um eine weitere Ausdehnung auf andere Hautpartien zu verhindern. Also sollte das Pferd mit einem guten Insektenschutzmittel behandelt werden. Zwei Stunden vor und nach Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, dies ist die Hauptflugzeit der Mücke, sollte das Pferd im Stall oder Offenstall stehen. Bei einen schweren Verlauf sollte unverzüglich der Tierarzt zu Rate gezogen werden, der im schlimmsten Fall Cortison verschreiben wird, damit wunde oder evtl. sogar eiternde Hautstellen abheilen können. Bei leichteren Verläufen muß sich der Pferdebesitzer durch viele verschiedene Therapieformen hindurchwurschteln, bis er für sein Pferd die beste Lösung gefunden hat. Sehr gute Erfolge werden seit einigen Jahren mit Ekzemdecken gemacht. Die Decken sind nicht billig, dafür sind die Pferde aber in der Regel absolut beschwerdefrei und können ihr Leben wieder genießen
.
sepp153 - 15. Sep, 22:32
Zur besseren Verständigung mit dem Pferd bzw. zur Unterstützung der Hilfengebung können die Stimme des Reiters, die Reitgerte und die Sporen eingesetzt werden.
Die Stimme als Hilfsmittel ist beim Anreiten junger Pferde unentbehrlich. Bei älteren Pferden sollte sie sparsam verwandt werden, da sonst eine Gewöhnung oder auch Abstumpfung eintritt. In Dressurprüfungen ist der hörbare Gebrauch der Stimme nicht erlaubt.
Beim Einsatz der Stimme kommt es in erster Linie auf den richtigen Tonfall an. Eine ruhige, tiefe Stimmlage wirkt auf das Pferd beruhigend, während ein kurzes, präzise im richtigen Moment angewandtes Schnalzen mit der Zunge oder ein kurzes Ansprechen guten Aufforderungscharakter hat.
Die beruhigende Stimme ist beim Kennenlernen neuer Lektionen (z.B. Halten oder Rückwärtsrichten) sinnvoll ebenso wie bei allgemeiner Aufregung durch äußere Einflüsse.
Das Auffordern mit der Stimme kann die Aufmerksamkeit des Pferdes erhöhen, die treibenden Hilfen unterstüzten und die Konzentration auf den Reiter lenken. Das Pferd hat dank seiner großen, beweglichen Ohren ein viel besseres Gehör als der Mensch, so dass laute Worte nicht nur unnötig, sondern störend sein können.
Die Gerte wird angewandt, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen. In der dresssurmäßigen Arbeit dient sie auch dazu, die Tätigkeit der Hinterhand zu verbessern. Eine Dressurgerte wird nicht ganz am oberen Ende angefaßt, sondern etwas näher an ihrem Schwerpunkt. Ihr unteres Ende zeigt schräg über den Oberschenkel des Reites abwärts. Ohne mit der Hand im Maul zu stören, wird das Pferd dicht hinter dem Unterschenkel touchiert.
Ein Anlegen der Gerte im Flankenbereich oder hinter dem Sattel int in der Regel unzweckmäßig, da viele Pferde darauf mit hoher Kruppe, nicht aber mit verbesserter Aktivität der Hinterbeine reagieren. Die Dressurgerte kann auch an der Schulter touchieren, um die verwahrenden oder seitwärts treibenden Hilfen zu unterstützen.
Der Einsatz der Gerte ist zweckmäßig bei:
- wenig gerittenen Pferden, um die treibende Einwirkung von Gewicht und Schenkel zu unterstützen
- bei weiter ausgebildeten Pferden, die nicht genügend auf den Schenkeldruck reagieren.
Für das Springen wird die Springgerte benutzt. Sie ist ca. 75 cm lang, sollte einen kräfitgen, gut in der Hand liegenden Griff und am Ende eine Lederklatsche haben. Sie wird, falls notwendig, an der Schulter des Pferdes, möglichst im Rhythmus der Bewegung, eingesetzt. Durch das klatschende Geräusch wirkt sie auffordernd.
Sporen werden in erster Linie benutzt, um feinere Schenkelhilfen zu ermöglichen und erst in zweiter Linie, um die Wirksamkeit zu erhöhen. In diesem Sinne können die Sporen die Gerte ergänzen. Voraussetzung dafür ist, dass der Reiter seine Schenkelhilfen bewußt und unabhängig vom Sitz geben kann.
In der Grundausbildung genügt in der Regel ein 2 - 3 Zentimeter langer, stumpfer Sporen. Für den Einsatz der Sporen ist, wie für alle übrigen Hilfen, ein kurzer, präziser Einsatz sinnvoller als ein ständiger und damit abstumpfender Gebrauch.
Sollte es nötig sein, ein Pferd wegen mangelnder Gefreude oder fehlendem Respekt vor den treibenden Hilfen mit Gerte oder Sporen energisch zum Vorwärtsgehen aufzufordern, so muss unbedingt darauf geachtet werden, dass dabei das Pferd nicht durch die Hand im Maul gestört wird.
sepp153 - 15. Sep, 22:24
Mit dem Gewicht kann der Reiter
- beidseitig belastend
- einseitig belastend
- entlastend
einwirken.
Je ruhiger und geschmeidiger der Reiter sitzt, desto besser reagiert das Pferd auf diese Hilfen.
Die beidseitig belastenden Gewichtshilfen müssen immer dann eingesetzt werden, wenn es gilt, die Hinterbeine des Pferdes besonders zu aktivieren, z.B. bei allen halben und ganzen Paraden und somit auch bei allen Übergängen.
Die gleichmäßige Belastung regt in Verbindung mit der treibenden Schenkeleinwirkung beide Hinterbeine zum vermehrten Herantreten in Richtung unter den Schwerpunkt und zum deutlichen Abfußen an.
Aus der natürlichen, aufrechten Haltung des Oberkörpers heraus, (wobei das "mäßig angespannte Kreuz" dem Reiter hilft, mit den Bewegungen des Pferdes mitzuschwingen), wird die beidseitig belastende oder auch die einseitig belastende Gewichtshilfe gegeben.
Dazu ist ein verstärktes "Kreuzanspannen" notwendig. Dies bedeutet, dass der Reiter für einen kurzen Moment die Phase des Anspannens der Bauch- und unteren Rückenmuskulatur verstärkt, wenn nötig auch für einige hintereinanderfolgende Schritte, Tritte oder Sprünge. Dadurch wird das Pferd aufgeffordert, weiter in Richtung unter den Schwerpunkt zu treten und mit den Hinterbeinen vermehrt Last aufzunehmen.
Auf keinen Fall darf der Reiter das "Kreuzanspannen" als dauernde Hilfe einsetzen. Durch dieses falsch verstandene Anspannen der Rumpfmuskulatur wird das Pferd abgestumpft und eher in der Vorwärtsbewegung blockiert, als zum weiteren Untertreten veranlasst. Der Reiter würde dadurch außerdem nicht mehr in der Mittelpositur mitschwingen können, was einen steifen und unelastischen Sitz zur Folge hätte. Diese Hilfe ist richtig angewandt, wenn sie kaum sichtbar durchgeführt wird.
Die einseitig belastende Gewichtshilfe ist bei allen Lektionen, bei denen das Pferd gestellt oder gebogen ist, eine wichtige Unterstützung der Zügel- und Schenkelhilfen, beim gut ausgebildeten Pferd sogar die entscheidende Hilfe. Der Reiter verlagert sein Gewicht etwas mehr auf den innereren Gesäßknochen. Dabei senkt sich die Hüfte geringfügig, und das nach wie vor gewinkelte Knie erhält eine tiefere Lage.
Der Reiter muss auf der jeweiligen Seite den Bügel vermehrt austreten. Durch diese Gewichtshilfe wird das gut gerittene Pferd aufgefordert, durch entsprechendes Abwenden das gemeinsame Gleichgewicht mit dem Reiter beizubehalten.
Die entlastende Gewichtshilfe wird angewandt, wenn der Rücken oder die Hinterhand des Pferdes entlastet werden sollen, in der dressurmäßigen Arbeit z.B. beim Anreiten junger Pferde, beim Lösen und bei den ersten Übungen des Rückwärtsrichtens.
Dazu verlagert der Reiter sein Gewicht ein wenig auf seine Oberschenkel und die Steigbügel. Das Gesäß bleibt im Sattel, während der Oberkörper, je nach Grad der Entlastung, leicht vor die Senkrechte genommen wird.
sepp153 - 15. Sep, 22:22
Der Reiter kann die Schenkel
- vorwärts treibend
- vorwärts-seitwärts treibend
- verwahrend
einsetzen.
Der vorwärts treibende Schenkel liegt dicht hinter dem Gurt, also so, dass der Absatz lotrecht unter der Hüfte ist. Bei weich am Pferdeleib anliegenden Unterschenkeln kommt die Einwirkung bereits dadurch zustande, dass der Rumpf des Pferdes sich im Rhythmus des Bewegungsablaufes wechselweise vermehrt nach rechts oder links wölbt. Dadurch wird das Gewicht des anliegenden Unterschenkels zur Seite geschoben, wodurch ein gewisser Druck auf die Seiten des Pferdes erzeugt wird.
Das Pferd holt sich also bei jedem Schritt oder Tritt eine Einwirkung des stetig anliegenden Schenkels und treibt sich dadurch gleichsam selbst, ohne dass der Reiter aktive Muskelarbeit leistet. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass das Pferd in seiner Grundausbildung das dazu erforderliche Feingefühl erworben hat.
Durch ein stärkeres, kurzes Anspannen der Wadenmuskulatur wird das jeweilige Hinterbein vermehrt zum Abfußen veranlaßt. Diese Wirkung ist besonders dann gegeben, wenn der Reiter entsprechend dem Bewegungsablauf in dem Augenblick einen Impuls gibt, in dem der gleichseitige Hinterfuß abfußt.
Bei Pferden, die auf eine solche kurz dauernde Einwirkung noch nicht reagieren, muss der Reiter durch verstärkte Impulse das Pferd sensibilisieren. Auf keinen Fall darf der Schenkel dabei klemmen.
Der vorwärts-seitwärts treibende Schenkel bewirkt, dass entsprechend der zu reitenden Übung oder Lektion das jeweilige Hinterbein oder die diagonalen Hinter- und Vorderbeine gemeinsam vorwärts-seitwärts übertreten. Dazu wird der Schenkel ungefähr eine Handbreit zurückgenommen. Er darf dabei keinesfalls hochgezogen werden. Auch diese Hilfe gelingt dann am besten, wenn der Reiter in dem Augenblick einwirkt, indem das jeweilige Hinterbein abfußt.
Der verwahrende Schenkel liegt etwa in der gleichen Position wie der vorwärts-seitwärtstreibende, wird aber weniger aktiv eingesetzt. Wirkt ein Schenkel vorwärts oder vorwärts-seitwärts treibend, so muss der andere Schenkel als Gegenüber verwahren. Erst durch dieses Zusammenspiel wird die seitwärts-treibende Schenkelhilfe den richtigen Erfolg haben.
Die Aufgabe des verwahrenden Schenkels besteht darin, eine seitliche Bewegung der Hinterhand oder das Ausweichen zu begrenzen oder zu verhindern.
sepp153 - 15. Sep, 22:21
Der Reiter kann mit den Zügeln
- nachgeben
- annehmen
- durchhalten
- verwahren
- seitwärtsweisen
Nachgebende und annehmende Zügelhilfen müssen immer im Zusammenhang gesehen werden; ob das Nachgeben oder das Annehmen zuerst kommt, hängt von der Situation bzw. von der Haltung des Pferdes ab. Wichtig dabei ist die angemessen feine, also gefühlvolle Dosierung aus dem Handgelenk heraus. Dies ist nur bei korrekter, aufrechter Haltung der Zügelfaust und einem elastischen Handgelenk möglich
Die annehmende Zügelhilfe wird gegeben, indem je nach notwendiger Intensität die Faust für einen kurzen Moment vermehrt geschlossen o der, bei einer entsprechen stärkeren Hilfe, das Handgelenk etwas nach innen eingedreht wird. Für die annehmende Zügelhilfe gilt ganz besonders die Warnung, niemals im Annehmen steckenzubleiben. Tritt die Reaktion des Pferdes nicht sofort ein, dann darf diese Hilfe nicht in "Ziehen am Zügel§ ausarten, sondern muss im Wechsel mit nachgebenden Hilfen wiederholt angewandt. werden
Erfolgt die nachgebende Zügelhilfe nach dem annehmenden Zügel, dann bedeutet dies ein Zurückgehen der Hände in die Grundhaltung. Es kann aber auch bedeuten, dass der Reiter, ohne anzunehmen, aus der Grundhaltung heraus die Faust leicht öffnet oder mit der Zügelfaust insgesamt etwas vorgeht. Bei der nachgebenden Zügelhilfe ist besonders darauf zu achten, dass sie nicht ruckartig gegeben wird und kein "springender Zügel" entsteht.
Die durchhaltende Zügelhilfe setzt der Reiter ein, wenn das Pferd gegen oder über den Zügel geht. Bei durchlässigen Pferden kann sie, entsprechend fein dosiert, auch den annehmenden Zügel ersetzen, z.B. beim Rückwärtsrichten oder bei Paraden.
Diese Zügelhilfe wird gegeben, in dem die auf ihrem Platz verbleibenden Hände fest geschlossen werden und den vermehrten Druck des Pferdes auf das Gebiss aushalten, solange, bis das Pferd sich am Zügel abstößt und leicht in der Hand wird. Diese Zügelhilfe darf dabei aber weder rückwärtswirken, noch zu lange ausgedehnt werden. Gleichzeitiges anspannen des "Kreuzes" und treibende Schenkelhilfen sind Voraussetzung für die durchhaltende Zügelhilfe. Wicht ist, dass in dem Augenblick, in dem das Pferd leicht am Gebiss wird und im Genick nachgibt, der Reiter mit der Hand leicht wird. Dies gilt auf gebogenen Linien und in Wendungen besonders für die innere Hand.
Die verwahrende Zügelhilfe ergänzt bei jedem Stellen oder Biegen des Pferdes den annehmenden (stellunggebenden) inneren Zügel. Der verwahrende Zügel ist gegeben, wenn der Reiter mit der äußeren Hand gut dosiert so viel nachgibt, wie der innere Zügel angenommen wurde, und das Pferd sich im Genick stellen oder im Hals biegen kann. Er muss aber auch begrenzen, damit der Hals nicht zuviel abgestellt wird, oder es zum "Ausfallen über die äußere Schulter" kommt. Auch bei dieser Zügelhilfe sollt die Hand tief geführt werden.
Die seitwärtsweisende Zügelhilfe weist dem Pferd bei Wendungen die Richtung. Insbesondere bei jüngeren Pferden und beim Erlernen der Seitengänge ist diese Hilfe von Nutzen. Sie ist in der Regel mit der leicht annehmenden Zügelhilfe verbunden, die das Pferd stellt oder für die Wendung biegt. Sie wird daher also mit der inneren Hand gegeben. Dazu nimmt der Reiter die Hand, die er zum Stellen oder Biegen leicht aus dem Handgelenk heraus eingedreht hat, einig Zentimeter vom Hals, so als ob er die Nase des Pferdes in die entsprechende Richtung führen wollte. Diese seitwärtsweisende Zügeleinwirkung verlangt aber zum Abschluß oder vor einer Wiederholung ein besonders deutliches Nachgeben in Richtung Pferdemaul. Diese Hilfe kann z.B. beim Einleiten der Hinterhandswendung gegeben werden.
sepp153 - 15. Sep, 22:20
Folgende Bahnregeln müssen jedem Reiter bekannt sein:
Vor dem Betreten einer Reitbahn vergewissert sich der Eintretende mit dem Ruf "Tür frei" und durch Abwarten der Antwort "Tür ist frei", dass die Tür gefahrlos geöffnet werden kann. Das gleiche gilt für das Verlassen der Bahn
Wird auf einer Hand geritten, und Handwechsel angeordnet, bleiben die Reiter, die bereits den neuen Hufschlag ereicht haben, auf dem Hufschlag. Reiter, die den Handwechsel noch durchführen, weichen ins Bahninnere aus.
Auf- und Absitzen sowie Halten zum Nachgurten etc. erfolgt stets in der Mitte eines Zirkels oder auf der Mittellinie.
Wird gleichzeitig auf beiden Händen geritten, ist rechts auszuweichen. Den auf der linken Hand befindlichen Reitern gehört der Hufschlag
Von anderen Pferden ist immer ein ausreichender Sicherheitsabstand nach vorne bzw. Zwischenraum zur Seite von mindestens 2,50 m zu halten.
Reiter auf dem Zirkel geben Reitern auf dem 1. Hufschlag das Vorrecht: "Ganze Bahn" geht vor "Zirkel"
Schrittreitende oder pausierende Reiter lassen trabenden oder galopierenden Reiten den Hufschlag frei (Arbeitslinien).
Es sollte erst auf dem 2. Hufschlag zum Schritt oder Halten durchpariert werden.
sepp153 - 15. Sep, 22:18
Eine normale Reitbahn/Reithalle hat die Maße von 20 auf 40 Metern. Es gibt natürliche noch größere wie 20 x 60 Meter oder gar 20 x 80 Meter. Diese größeren Plätze/Hallen werden aber erst ab Kategorie L und höher benötigt. Daher werden wir vorerst nicht darauf eingehen.
Die Bahn ist mit verschiedenen Punkten markiert.
Oben, in der Mitte der kurzen Seite ist ein A. Mitte der kurzen Seite heißt 10 Meter von beiden Ecken entfernt. Im Uhrzeigersinn weiter folgt ein K. Diese K ist 6 Meter vom Eck entfernt. Mitte der langen Seite folgt ein E (20 Meter von beiden Ecken entfernt). Dann ein H, 6 Meter vom Eck entfernt. Unten Mitte der kurzen Seite folgt ein C, wieder je 10 Meter von beiden Ecken entfernt. Danach ein M wieder 6 Meter vom Eck entfernt. Ein B 20 Meter von beiden Ecken entfernt und schließlich ein F, wieder 6 Meter vom Eck entfernt.
In der Mitte der Bahn, also im Treffpunkt der Linien von A nach C, und B nach E liegt der Bahnpunkt X. Da er genau in der Mitte liegt, kann er natürlich nicht in der Reitbahn mit einem Schild gekennzeichnet werden.
Der Bahnpunkt D liegt zwischen K und F auf der Mittellinie.
Der Bahnpunkt G liegt zwischen H und M auf der Mittellinie.
Bei größeren Bahnen/Hallen gibt es noch weitere Bahnpunkte. Diese werden aber erst in den höheren Kategorien benötigt.
Als kleines Hilfsmittel: Wenn der Reiter mit seinem Knie am Punkt ist, wird abgewendet.
In der Reitbahn oder Reithalle sind noch auf den langen Seiten jeweils 10 Meter vom Eck entfernt richtige Punkte auf der Bande. Dies sind die so genannten Zirkelpunkte. Sie sind Orientierungshilfen, damit der Zirkel wirklich rund geritten werden kann.
Nun aber zu den Bahnfiguren:
Kommando: Ganze Bahn
Ganze Bahn ist die einfachste Lektion. Es wird immer an der Bande entlang geritten und somit die ganze Bahn umrundet.
Die Hilfen: Das Pferd wird mit dem inneren Schenkel auf dem Hufschlag gehalten. Jede Ecke wird wie eine Viertelvolte geritten, d. H. das Pferd muss entsprechend gestellt und gebogen sein. Vor der Ecke wird eine halbe Parade gegeben und das Pferd kurz nach innen gestellt. Der innere Schenkel treibt das Pferd nach außen und der äußere Schenkel und Zügel lassen die Bewegung nach außen nur im gewünschten Maße zu. Bitte darauf achten, dass sich das Pferd in den Ecken nicht nach außen entzieht! Wirken Sie dazu mit dem äußerer Schenkel und Zügel ein!
Kommando: Halbe Bahn
der halben Bahn wird bei B oder E abgewendet und geradeaus auf die andere Seite geritten. Die Hand wird dabei nicht gewechselt.
Die Hilfen: Das Pferd wird mit äußeren verwahrenden Schenkel und dem äußeren Zügel auf die Linie abgewendet. Der innere Schenkel sorgt für die Biegung. Der innere Zügel gibt bei Bedarf nur kurz Stellung und gibt dann sofort wieder nach. Dies kann mehrmals der Fall sein.
Sobald das Pferde gerade auf der Linie ist, wird nur durch die normale Schenkellage das Pferd auf dieser geraden Linie gehalten. Der Reiter sieht zu dem gegenüberliegenden Bahnpunkt. Dadurch reitet er gerade aus!
Bei erreichen der gegenüberliegenden Seite wird das Pferd wie beim Abwenden vorher auch über den äußeren, verwahrenden Schenkel und den äußeren Zügel wieder auf die ursprüngliche Hand abgewendet.
Kommando: Durch die ganze Bahn wechseln
Mit dieser Bahnfigur wollen wir die Hand wechseln.
Nach der 2. Ecke der kurzen Seite wird bei K, H, M oder F abgewendet und diagonal durch die Bahn geritten. Dabei wird immer über X, also dem Mittelpunkt geritten.
Die Hilfen: Vor dem Verlassen den Hufschlages verhindern der innere Schenkel und der äußere Zügel ein zu frühes Abwenden des Pferdes. Mit dem äußeren, verwahrenden Schenkel und dem äußeren Zügel wird das Pferd abgewendet. Der innere Schenkel sorgt für die Biegung. Der Reiter sieht auf den Bahnpunkt, an dem er wieder auf den Hufschlag kommt. Sobald das Pferde gerade auf der Linie ist, wird nur durch die normale Schenkellage das Pferd auf dieser geraden Linie gehalten.
Beim Erreichen des Bahnpunktes wird das Pferd durch den inneren Schenkel auf den Hufschlag gebracht. Auch hier muss der äußere, verwahrende Schenkel und der äußere Zügel die gebogene Linie veranlassen.
Da bei dieser Bahnfigur die Hand gewechselt wird, muss natürlich im Leichttraben auch umgesessen werden. Das Umsitzen erfolgt kurz vor erreichen des Hufschlages, wenn das Pferd umgestellt wird.
Kommando: Durch die halbe Bahn wechseln
Nach der 2. Ecke der kurzen Seite wird bei K, H, M oder F abgewendet und diagonal durch die halbe Bahn geritten. D. H. wird kommen bei E oder B wieder am Hufschlag an.
Die Hilfen: Vor dem Verlassen den Hufschlages verhindern der innere Schenkel und der äußere Zügel ein zu frühes Abwenden des Pferdes. Mit dem äußeren, verwahrenden Schenkel und dem äußeren Zügel wird das Pferd abgewendet. Der innere Schenkel sorgt für die Biegung. Der Reiter sieht auf den Bahnpunkt, also E oder B, an dem er wieder auf den Hufschlag kommt. Sobald das Pferde gerade auf der Linie ist, wird nur durch die normale Schenkellage das Pferd auf dieser geraden Linie gehalten.
Beim Erreichen des Bahnpunktes wird das Pferd durch den inneren Schenkel auf den Hufschlag gebracht. Auch hier muss der äußere, verwahrende Schenkel und der äußere Zügel die gebogene Linie veranlassen.
Da bei dieser Bahnfigur die Hand gewechselt wird, muss natürlich im Leichttraben auch umgesessen werden. Das Umsitzen erfolgt kurz vor erreichen des Hufschlages, wenn das Pferd umgestellt wird.
Kommando: Durch die Länge der Bahn wechseln
Mitte der kurzen Seite, bei A oder C wird auf die Mittellinie abgewendet und geradeaus auf die andere kurze Seite geritten. Dort wird dann auf die andere Hand abgewendet.
Die Hilfen: Mit dem äußeren, verwahrenden Schenkel und dem äußeren Zügel wird das Pferd bei A oder C abgewendet. Der innere Schenkel sorgt für die Biegung. Der Reiter sieht auf den Bahnpunkt gegenüber, damit das Pferd auch gerade darauf zu läuft. Sobald das Pferde gerade auf der Linie ist, wird nur durch die normale Schenkellage das Pferd auf dieser geraden Linie gehalten.
Beim Erreichen des Bahnpunktes auf den anderen Seite wieder mit dem äußeren, verwahrenden Schenkel und dem äußeren Zügel die Wendung veranlassen.
Beim Leichttraben wird in der Mitte der Bahn (X) umgesessen.
Kommando: Durch die Länge der Bahn geritten
Mitte der kurzen Seite, bei A oder C wird auf die Mittellinie abgewendet und geradeaus auf die andere kurze Seite geritten. Dort wieder auf die gleiche Hand abwenden.
Die Hilfen: Mit dem äußeren, verwahrenden Schenkel und dem äußeren Zügel wird das Pferd bei A oder C abgewendet. Der innere Schenkel sorgt für die Biegung. Der Reiter sieht auf den Bahnpunkt gegenüber, damit das Pferd auch gerade darauf zu läuft. Sobald das Pferde gerade auf der Linie ist, wird nur durch die normale Schenkellage das Pferd auf dieser geraden Linie gehalten.
Beim Erreichen des Bahnpunktes auf den anderen Seite wieder mit dem äußeren, verwahrenden Schenkel und dem äußeren Zügel die Wendung veranlassen.
Der Zirkel
Kommando: Auf dem Zirkel geritten.
Der Zirkel beginnt und endet immer in der Mitte der kurzen Seite, also bei A oder C!
Der Zirkel ist ein großer Kreis mit 20 m Durchmesser. Der Kreis liegt genau in einer Hälfte der Bahn und berührt bei A/C und den beiden Zirkelpunkten den Hufschlag. (Die Zirkelpunkte liegen genau 10 Meter vom jeweiligen Eck entfernt!) Kreis bedeutet auch, die Ecken werden nicht ausgeritten!
Es ist gar nicht so einfach einen korrekten Zirkel zu reiten, da die meisten Pferde bei den Zirkelpunkten sofort auf dem Hufschlag einschwenken und diesen nicht wieder verlassen wollen. Beim Zirkelpunkt wird der Hufschlag aber nur kurz berührt und die Ecke wird abgeschnitten.
Das Pferd muss über den gesamten Zirkel gleichmäßig gestellt und gebogen sein. D. H. der Pferdekörper ist, wie die Zirkellinie gebogen.
Die Hilfen: Der inner Schenkel treibt den inneren Hinterfuß vor. Er verhindert das Verlassen der Zirkellinie nach innen. Der äußere Schenkel ist verwahrend und verhindert zusammen mit dem äußeren Zügel das Verlassen der Zirkellinie nach außen. Der äußere Schenkel sorgt auch für das gleichmäßige vortreten des äußeren Hinterbeines.
Begehen Sie nicht den Fehler, am inneren Zügel zu ziehen. Damit erreichen Sie das Gegenteil. Ihr Pferd wird den Kopf nach innen nehmen, aber über die äußere Schulter nach außen weglaufen. Der Zirkel wird wie jede gebogenen Linie über den äußeren Schenkel und den äußeren Zügel geritten. Der innere Schenkel sorgt für das Biegen den Pferdes. Der innere Zügel gibt nur bei Bedarf kurz eine Innenstellung, gibt dann aber sofort wieder nach! Das Pferd muss die leichte Innenstellung halten.
Der Zirkel wird solange geritten, bis ein anderes Kommando zum beenden des Zirkels erfolgt. Z. B. ganze Bahn.
Kommando: Aus den Zirkel wechseln
Das bedeutet, wir wollen die Hand wechseln und uns damit auch in die andere Hälfte der Bahn begeben.
Wir befinden uns auf dem Zirkel bei A und wollen auf den Zirkel bei C. Die beiden Zirkel treffen sich bei X, und somit wird dort gewechselt.
Bei X wird das Pferd eine Pferdelänge (ca. 3 Meter) gerade gestellt. Dann erfolgt die Umstellung auf den neuen Zirkel.
Die Hilfen: wie beim Zirkel. Beim Erreichen der Mitte (X) das Pferd ca. 3 Meter (eine Pferdelänge) gerade stellen und dann wird das Pferd auf den anderen Zirkel umgestellt und gebogen. Wieder mit dem äußeren Schenkel und Zügel das Pferd in die Wendung reiten. Mit dem inneren Zügel kurz die Richtung zeigen und wieder nachgeben. Der innere Schenkel sorgt dafür, dass die Stellung und Biegung erhalten bleibt.
Kommando: Durch den Zirkel wechseln.
Am nächsten Zirkelpunkt, der nach A oder C folgt, wird wie zu einer Volte abgewendet. Mit einem "S" wie rechts zu sehen wird zu dem Zirkelpunkt auf der anderen Seite geritten. Nach der Mittellinie wird das Pferd in die neue Richtung gestellt und gebogen.
Die Hilfen: Das Pferd wird mit dem äußeren, verwahrenden Schenkel und dem äußeren Zügel in die Wendung geritten. Der innere Zügel gibt nur bei Bedarf kurz Stellung und gibt sofort wieder nach. Das innere Bein sorgt für die Biegung. Beim Erreichen der Mittellinie wird das Pferd in die andere Richtung gestellt und gebogen.
Kommando : Mitte der nächsten langen Seite eine Volte
Die Volte kann an beliebiger Stelle erfolgen. Z. B. auch Mitte der kurzen Seite, bei jedem Bahnpunkt, bei jedem Zirkelpunkt etc.
Bei B oder E wird abgewendet und ein Kreis mit 10 Metern Durchmesser geritten. 10 Meter, das bedeutet bei einer 20 x 40 Bahn wird bis zum X geritten. X wird berührt und dann geht es wieder zurück zum Hufschlag.
Achtung: Eine kleinere Volte sollte erst erfolgen, wenn das Pferd einen höhern Ausbildungsstand von mind. Klasse L hat. In der Volte muss sich das Pferd genau auf der Linie biegen, d. h. das Pferd sollte wie die Linie der Volte gebogen sein. Dazu muss es aber auch dementsprechend geschmeidig sein. Eine 10 Meter Volte kann jedes Pferd gehen, aber für eine 8 oder gar 6 Meter Volte muss es vorher besser durch gymnastisiert sein. Stellen Sie sich vor, Sie sollen ohne Training einen Spagat machen!
Die Hilfen: Am Bahnpunkt (B oder E) wird mit dem äußerem, verwahrenden Schenkel und mit dem äußeren Zügel abgewendet. Der innere Zügel gibt nur kurz bei Bedarf die Stellung und lässt sofort wieder nach. Der innere Schenkel treibt das Pferd nach außen und der äußere Schenkel und Zügel begrenzt diesen Druck auf das gewünschte Maß der Volte. Diese Hilfen werden beibehalten, bis das Pferd wieder auf dem Hufschlag ankommt.
Kommando: Aus der Ecke kehrt.
Diese Bahnfigur wird immer von der langen Seite kommend im ersten Eck der kurzen Seite ausgeführt
Auf der linken Hand bei K oder M, und auf der rechte Hand bei H oder F. In die Ecke wird eine halbe Volte (10 Meter) geritten, so dass man auf die Mittellinie kommt. Sobald man auf den Buchstaben E oder B sieht, wird geradeaus auf diese zu geritten, um dort wieder auf den Hufschlag zu gelangen.
Die Hilfen: In das Eck hinein wird mit dem äußeren, verwahrenden Schenkel und dem äußeren Zügel in eine halbe Volte geritten. Der innere Zügel stellt das Pferd bei Bedarf kurz nach innen, um sofort wieder nachzugeben. Der innere Schenkel treibt das Pferd nach außen und der äußere Schenkel und Zügel lässt die Bewegung nach außen nur im gewünschten Maße zu. Die Mittellinie wird kurz berührt. Sobald man den Bahnpunkt E oder B gerade vor sich sieht werden die Schenkel wieder gleichmäßig an das Pferd gelegt, damit es gerade aus läuft. Kurz vor Erreichen des Hufschlages wird das Pferd auf die neue Hand umgestellt und gebogen und mit dem neuen inneren Schenkel auf den Hufschlag herausgedrückt.
Kommando: Nächste lange Seite eine einfache Schlangenlinie
Eine einfache Schlangenlinie wird nur auf der langen Seite geritten. Sie beginnt am ersten Bahnpunkt nach der kurzen Seite.
Bei dem Bahnpunkt K, H, M oder F wird das Pferd abgewendet. Kurz nach Verlassen des Hufschlages wird das Pferd eine Pferdelänge (3 Meter) gerade aus geritten und auf die andere Hand gestellt und gebogen. Die Schlangenlinie ist beim größten Abstand 5 Meter vom Hufschlag entfernt. (5 Meter ist genau die Hälfte vom Hufschlag bis zur Mittellinie.) Mit dieser Stellung und Biegung wird so lange weiter geritten bis gerade auf den Bahnpunkt gesehen wird, an dem wir wieder auf den Hufschlag wollen. Nun wird das Pferd wieder eine Pferdelänge gerade aus geritten und anschließend wieder auf die ursprüngliche Hand gestellt und gebogen.
Die Hilfen: Am entsprechenden Bahnpunkt wird am äußeren, verwahrenden Schenkel und am äußeren Zügel abgewendet. Der innere Zügel gibt nur kurz Stellung und gibt wieder nach. Der innere Schenkel treibt nach außen und so entsteht die Biegung. Nach dem Verlassen des Hufschlages die Schenkel wieder in die normale Lage bringen und eine Pferdelänge (3 m) gerade aus reiten. Nun das Pferd in die andere Richtung stellen und biegen. Diese Stellung und Biegung beibehalten bis gerade auf den Bahnpunkt sieht, an welchem wieder auf dem Hufschlag geritten werden soll. Nun das Pferd wieder eine Pferdelänge (3 m) geradeaus reiten. (Normale Schenkellage) Es wird nun wieder auf die ursprüngliche Hand gestellt und gebogen. Mit dem inneren Schenkel wird das Pferd wieder auf den Hufschlag heraus geführt.
sepp153 - 15. Sep, 10:02